Wie lange dauert die Ausbildung zum/r Altenpfleger/in?

 

Die Vollzeitausbildung zum/r staatlich anerkannten Altenpfleger/in dauert drei Jahre. Die Zugangsvorraussetzungen dafür sind:
- die erweiterte Berufsbildungsreife (erweiterter Hautschulabschluss) 
- oder der Hauptschulabschluss und mindestens eine andere zweijährige Berufsausbildung, die den Hauptschulabschluss erweitert.

 


Kann ich die Ausbildung verkürzen?

 

Ja, sie benötigen dazu die erweiterte Berufsbildungsreife (erweiterter Hautschulabschluss) und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung als Pflegehelfer/in. Die Ausbildungsverkürzung wird durch uns bei der Senatsverwaltung beantragt. - Wir beraten sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

 

 

Gibt es diese Ausbildung auch berufsbegleitend?

 

Das ist dann eine Teilzeitausbildung (ist eine berufsbegleitende duale Ausbildung)
An jeweils zwei Wochentagen findet im Nachmittags- und Abendbereich  der theoretische Unterricht statt.
Zudem kommen drei Blockunterrichtswochen pro Jahr hinzu. Alles in allem dauert diese Ausbildung dann vier Jahre.

 

 

Ist die Ausbildung anerkannt?

 

Die Ausbildung zum/r Altenpfleger/ Altenpflegerin ist staatlich anerkannt. Sie wird durch eine Examensprüfung abgeschlossen.

 

 

Gibt es auch Weiterbildungsmöglichkeiten in der Altenpflege?

 

Ja, z.B. eine berufsbegleitende Weiterbildung zum/r Praxisanleiter/in in der Altenpflege.
Darüber hinaus bieten wir auch Zusatzqualifikationen zu verschiedenen Expertenstandards.

 

 

Gibt es noch andere Ausbildungen bei acenta?

Ja, die zweijährige Ausbildung zum/r staatlich anerkannten Sozialassistenten/in.

In diese Ausbildung hat man mit einer einfachen Berufsbildungsreife (ehemaliger Hauptschulabschluss) Zugang. Während der Ausbildung können Sie Ihre erweiterte Berufsbildungsreife, den Mittleren Schulabschluss sowie den Berufsabschluss der Sozialassistenz erlangen. Das ist eine gute Startmöglichkeit für weitere Berufsqualifikationen.

 

 

Wie gut muss ich für eine Ausbildung deutsch sprechen?

 

Um die Ausbildunginhalte verstehen zu können, braucht man einen Sprachstand von B2

 

 

Wer bezahlt das Ausbildungsgeld?

 

Die Ausbildung zum/r Altenpfleger/in kann mit einem Bildungsgutschein durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter finanziert werden.
Bei einer Erstausbildung wird die Ausbildungsvergütung durch den Träger der praktischen Ausbildung gezahlt.

 

 

Wie kann ich mich bewerben?

 

Am besten sie rufen an oder mailen uns um einen Termin zu vereinbaren.

  • Anschreiben
  • aktueller Lebenslauf, zwei aktuelle Passbilder
  • aktuelles hausärztliches Gesundheitszeugnis (nicht älter als drei Monate)
  • Personalausweis
  • Original des Abschlusszeugnisses der allgemeinbildenden Schule (zur Beglaubigung der Kopie bei uns.)
  • Original des ggf. Berufsabschluss-Zeugnisses oder Nachweise einer Tätigkeit im Pflegebereich

 

 

Was ist meine berufliche Tätigkeit?

 

Sie unterstützen pflegebedürftige alte Menschen bei der Körperpflege und bei der Nahrungsaufnahme. Sie stellen die Medikamentierung zusammen und messen Blutdruck und Blutzucker, führen Verbandswechsel durch oder geben Injektionen und führen einfühlsame Gespräche.

Sie arbeiten in Absprache sowohl mit  Ärzten, Therapeuten als auch mit Angehörigen des zu Pflegenden und organisieren individuelle Betreuungsangebote.

 

 

Wo werde ich arbeiten?

 

Da gibt es vielfältige Möglichkeiten. Zum Beispiel eigenverantwortlich, in Teams in ambulanten Pflegeeinrichtungen, Alters-WGs, Pflegeeinrichungen oder auch in geriatischen und Rehastationen in Krankenhäusern oder beratend in Pflegestützpunkten

 

 

Wieviel kann ich verdienen?

 

Das Einstiegsgehalt für eine examinierte Altenpflegerin beträgt je nach Einrichtung 2.200 bis 2.300 Euro Brutto.

 

 

Wie komme ich zum Führerschein

 

Der Erwerb des Führerscheines kann wahlweise zur Ausbildung gehören, da er diesem Beruf eine gewisse Flexibiblität gibt. Er wird entweder über den Bildungsgutschein gefördert oder zum Beispiel bei der Erstausbildung über den gesamten Ausbildungszeitraum gerechnet, in kleinen monatl.Raten von ca. 50 € finanziert.